Hautkrebs-Diagnostik

Geschulte Augen

Geschulte Augen

Der Blick des erfahrenen Hautarztes auf Ihre Haut lässt in vielen Fällen schon die Unterscheidung treffen: „Verdächtig“ oder „unverdächtig“. Häufig kann die Unterscheidung und insbesondere die weitergehende Untersuchung nicht mehr allein mit den Augen erfolgen.



Verdächtig?

Auflicht-Mikroskopie

Auflicht-Mikroskopie

Wo es um Veränderungen in mikroskopisch kleinen Strukturen geht, leisten uns die leistungsstarken optischen Techniken wertvolle Hilfe. So kann der Arzt mit einer speziellen Leucht-Lupe verdächtige Muttermale oder Hautveränderungen in vielfacher Vergrößerung untersuchen.

Digitale Video-Mikroskopie

Digitale Video-Mikroskopie

Noch genauer wird die Diagnose durch eine hochauflösende digitale Analyse per Video-Mikroskop. Diese Spezial-Kamera liefert eine 100- bis 500-fache Vergrößerung und somit die wesentlich höhere Auflösung des klinischen Hautbildes. Die Bilder können zudem gespeichert und mit späteren Behandlungs-Stadien verglichen werden.

Dank digitaler Video-Mikroskopie können wir heute z.B. auch Muttermale als Digitalbilder abspeichern und bei Kontrolluntersuchungen kleinste Veränderungen frühzeitig erkennen.

Für spezielle Fragestellungen ist unsere Praxis mit weiterführender modernster Technik gerüstet, die jederzeit für Sie zum Einsatz kommen kann.



Modernste Analysegeräte

Photodynamische Diagnostik

Markieren und finden

Bestimmte bösartig entartete Hautzellen nehmen einige chemische Substanzen leichter auf als gesunde Hautzellen. Diese Eigenschaft nutzen wir, indem wir das Gewebe mit einer Markierungssubstanz vorbehandeln und danach mittels eines speziellen Lichtes beleuchten.

Die Krebszellen können damit sichtbar gemacht und eine Therapie gezielter eingesetzt werden.

Gezielte Therapie

Siascope/Siaskopie –
Gewebeuntersuchung ohne Operation

Siascope & Siaskopie

Wir sind weltweit eine der ersten Praxen mit dem "Sisacope".

Weltweiter Vorreiter

Bislang mussten Muttermale, bei Verdacht auf Entartungen operativ entfernt werden. Das entnommene Gewebe wird dann feingeweblich (histologisch) untersucht. Der Spezialist für Pathologie erkennt anhand der Zellstrukturen, ob sich ein Hinweis auf gutartiges oder bösartiges Wachstum ergibt. Die Gewebeentnahmen in örtlicher Betäubung sind bei Kindern nicht ohne Probleme durchzuführen. Auch bei Erwachsenen sind insbesondere im Gesicht und anderen sichtbaren Regionen der Haut die Narben unschöne Folgen dieser diagnose-bedingten Operationen.

Vorgehensweise bisher

In England wurde nun ein neues Gerät entwickelt, das Siascope. Dieses misst bis in tiefe Hautschichten hinein die Reflektion von unterschiedlich gefärbten Lichtstrahlen. Ein Hochleistungs-Computer errechnet daraus dreidimensionale farbige Bilder der Gewebestrukturen, darunter auch die Zellverbände der Unterseite von Muttermalen. So können wir wesentliche Hinweise auf die Gut- oder Bösartigkeit einer Hautveränderung sowie auf deren Ausdehnung gewinnen und in unserer Praxis viele unnötige Operationen vermeiden.

Die Innovation:
Das Siascope

Die Zuverlässigkeit der gewonnenen Aussagen ist enorm: Die Fachklinik Hornheide, eine Partnerklinik, mit der wir viele Tumorpatienten gemeinsam betreuen, hat in wissenschaftlichen Untersuchungen eine Übereinstimmung mit dem histologischen Ergebnis einer Gewebeprobe von nahezu 95% gefunden.

Die Zuverlässigkeit:
Wissenschaftlich belegt

Die Praxis-Klinik Dr. Eichelberg & Partner gehört zu den ersten Zentren weltweit, die ihren Patienten diese Technologie anbieten. Mit dem Siascope wird die tägliche Diagnostik erleichtert und komfortabler – für Patient und Arzt. Daher wird das Siascope in unserer Praxis nicht wie bislang vorwiegend zu wissenschaftlichen Zwecken, sondern im täglichen Praxisalltag eingesetzt.

Dr. Eichelberg: „Leider wird in Zweifelsfällen auf die Operation von Hautmalen und die feingewebliche Aufarbeitung des Materials nicht immer zu verzichten sein. Vielen Patienten werden wir nach der neuen Methode jedoch schon direkt die gute Nachricht mit auf den Weg geben können: Alles ist gutartig.“

Der Einsatz des Siascope
in der Praxis-Klinik